1979Josef Haidlmair übernimmt im Alter von 30 Jahren den traditionsreichen Schmiedebetrieb seines Vaters Friedrich Haidlmair mit 250 m² Betriebsfläche und 5 Beschäftigten und startet in der Betriebsgarage mit einem Mitarbeiter die Abteilung für Werkzeugbau. |
1980Josef Haidlmair sucht nach zukunftsträchtigen Bearbeitungstechnologien für den Werkzeugbau und macht erste Erfahrungen mit der damals noch neuen Variante der Elektroerosionstechnik in Form des "Drahtschneidens". Josef Haidlmair erkennt das Potenzial und investiert noch im gleichen Jahr in die erste "Drahterodiermaschine". Es ist der Beginn der Lohnarbeit für Formenbaubetriebe. Weitere Maschinen folgen. Die Abteilung wächst rasch. |
1983Der Unternehmensbereich "Drahterosion" ist so erfolgreich, dass ein erster Erweiterungsbau für den Werkzeugbau samt Büros notwendig wird. Der Personalstand im Formenbau konnte laufend erweitert werden. Der Schmiedebetrieb wird eingestellt. |
1985Bereits 6 Jahre nach Gründung des Formenbaus wird eine Lehrwerkstätte zur Ausbildung der eigenen Fachkräfte eingerichtet. Bis 2007 wurden 150 Fachkräfte ausgebildet, die zu annähernd 100% im Unternehmen verblieben sind. |
1988Ausbaustufe 2: Errichtung einer Maschinenhalle und Kapazitätssteigerung durch Zukauf neuer Bearbeitungszentren. Ziel war die Bearbeitung größerer Formteile. |
1989Die erste Spritzgießform für eine Getränkekiste wird gebaut. Es sollte der Beginn einer Spezialisierung sein, die Haidlmair in der Folge bis zum Marktführer auf diesem Spezialgebiet ausbauen konnte. |
1990Ausbaustufe 3: Bau einer Montagehalle und eines Bürogebäudes. Um die nun gebauten Spritzgießformen größerer Dimension Abmustern zu können, wurde die erste Groß-Spritzgießmaschine (8.000 kN Schließkraft) angeschafft. |
1992Bau der ersten Spritzgießformen für "Klappboxen". Dabei handelte es sich um "Familienformen", in der alle 5 Einzelteile in einem Schuss gefertigt werden konnten. |
1993Ausbaustufe 4: Erweiterung der Produktionsfläche auf 3.000m² |
1994Haidlmair erkennt die Zeichen der Zeit und führt als einer der ersten Werkzeugbaubetriebe die Bearbeitungstechnologie des Hochgeschwindigkeitsfräsens (HSC-Technologie) ein. |
1996Bau der ersten Spritzgießform für Euro-Paletten, damit Einstieg in den Großformenbau. |
1997Kapazitätssteigerung durch neue 5-Achsen-Bearbeitungszentren. Ab diesem Zeitpunkt konnten auch größere Paketaufträge für Getränkekistenprojekte kurzfristig abgewickelt werden. |
1998Ausbaustufe 5: Einrichtung eines eigenen Werksbereiches für die Vorfertigung – inklusive Technologieaufrüstung und Kapazitätserweiterung. |
2000Ausbaustufe 6: Erweiterungen der Produktions- und Büroflächen, sowie Klimatisierung aller Fertigungshallen |
2001Ausbaustufe 7: Fertigstellung eines neuen Bürotraktes |
2002Ausbaustufe 8: Vergrößerung des Werkzeugprüfbereiches um 1.400 m² |
2003Europaweit erste „Linearmotormaschine“ im Produktionseinsatz. Haidlmair setzt als erstes Unternehmen auf CNC-Maschinen mit mit hochdynamischen Linearantrieben und deren Effizienz bei der Bearbeitung komplexer Geometrien. |
2005Erste Spritzgießformen für so genannte "Big-Boxen" (Grundfläche 120x80 / Höhe 100 cm) mit einem Stückgewicht von 38 kg gebaut, ein weiteres Beispiel für die Leistungsfähigkeit im Großformenbau. |
2006Ausbaustufe 9: Zusätzliche CNC-Produktionshalle mit 1500 m² geht zusammen mit einem neu errichteten Bürobereich für die Arbeitstechnik und das Qualitätsmanagement in Betrieb.
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2006Erweiterung der Formenbaukompetenz durch den Bau von Formen für Gehäusesets von Flachbild-Fernsehgeräten. |
2006Auszeichnung: "Werkzeugbau des Jahres 2006" |
2007Investitionen in Simulationsprogramme (Moldflow), um in der Entwicklungsphase unseren Kunden die bestmögliche technische Betreuung zukommen zu lassen. Neuer Internetauftritt seit 1. Juli |
2008Diverse Neumaschinenzukäufe in der Produktion, Aufrüstung der internen Ausbildungsstätte mit einem 5-Achs-CNC-Center und 3D-Konstuktionssoftware für qualifizierte Ausbildung unserer zukünftigen Mitarbeiter. |
200930 Jahre FORTSCHRITTLICHE TECHNIK! Seit nunmehr 30 Jahren steht Haidlmair für Qualität, Zuverlässigkeit und Innovationsfreude im Werkzeug- und Formenbau. Im Zuge dessen haben wir unseren Schriftzug grundlegend überarbeitet und damit verbunden eine CI-Anpassung. Mit diesem Schritt haben wir wieder unsere Innovationsfreude und unsere Dynamik weiter unterstrichen. |